Psychiatrie/Psychotherapie

Ängste und Zwänge

Länger anhaltende psychische Verhaltensstörungen, für die es keine körperlichen Ursachen gibt, werden als neurotische Erkrankungen oder Neurosen bezeichnet. Sie sind wahrscheinlich auf unbewusste, ungelöste Konflikte in Kindheit oder Jugend zurückzuführen, die sich im Erwachsenenalter in seelischen, psychosozialen oder psychosomatischen Problemen bemerkbar machen. Zwangsstörungen (z.B. Wasch- oder Putzzwang), Phobien (z.B. Sozialphobie) oder Angsterkrankungen zählen zu den insgesamt weit verbreiteten neurotischen Erkrankungen. Der Begriff „Neurose“ wird – wie auch die „Psychose“ – von Fachleuten nur noch selten angewandt, weil eine exakte Abgrenzung zu anderen Verhaltensweisen nicht immer möglich ist.

Die folgenden Schaubilder zeigen pro Krankenhaus die Anteile der Patienten mit Angsterkrankungen oder Zwangsstörungen sowie die durchschnittliche Verweildauer – unterteilt in vollstationär und teilstationär behandelte Patienten

Vollstationär: So hoch ist der prozentuale Anteil von Patienten mit Angsterkrankungen oder Zwangsstörungen pro Klinik

Beispiel: 5,8 Prozent der im Katholischen Krankenhaus Erfurt vollstationär psychiatrisch behandelten Patienten litten unter Angsterkrankungen oder Zwangsstörungen.

Vollstationär: So lang ist die durchschnittliche Verweildauer von Patienten mit Angsterkrankungen oder Zwangsstörungen pro Klinik

Teilstationär: So hoch ist der prozentuale Anteil von Patienten mit Angsterkrankungen oder Zwangsstörungen pro Klinik

Beispiel: 5,7 Prozent der im Katholischen Krankenhaus Erfurt teilstationär psychiatrisch behandelten Patienten litten unter Angsterkrankungen oder Zwangsstörungen.

Teilstationär: So lang ist die durchschnittliche Verweildauer von Patienten mit Angsterkrankungen oder Zwangsstörungen pro Klinik