Psychiatrie/Psychotherapie

Ängste und Zwänge

Länger anhaltende psychische Verhaltensstörungen, für die es keine körperlichen Ursachen gibt, werden als neurotische Erkrankungen oder Neurosen bezeichnet. Sie sind wahrscheinlich auf unbewusste, ungelöste Konflikte in Kindheit oder Jugend zurückzuführen, die sich im Erwachsenenalter in seelischen, psychosozialen oder psychosomatischen Problemen bemerkbar machen. Zwangsstörungen (z.B. Wasch- oder Putzzwang), Phobien (z.B. Sozialphobie) oder Angsterkrankungen zählen zu den insgesamt weit verbreiteten neurotischen Erkrankungen. Der Begriff „Neurose“ wird – wie auch die „Psychose“ – von Fachleuten nur noch selten angewandt, weil eine exakte Abgrenzung zu anderen Verhaltensweisen nicht immer möglich ist.

So hoch ist der prozentuale Anteil von Patienten mit Angsterkrankungen oder Zwangsstörungen pro Klinik

Beispiel: 17,7 Prozent der im Klinikum Bad Salzungen psychiatrisch behandelten Patienten (voll- und teilstationär) litten unter Angsterkrankungen oder Zwangsstörungen.

So lang ist die Verweildauer der Patienten mit Angsterkrankungen oder Zwangsstörungen pro Klinik