Psychiatrie/Psychotherapie

Demenzerkrankungen

Als Demenz werden Erkrankungen des Gehirns bezeichnet, von denen Kurzzeitgedächtnis, Denkvermögen, Sprache, Motorik und Persönlichkeitsstruktur betroffen sein können. Eine Demenz liegt vor, wenn neben einer Gedächtnisstörung mindestens eine zweite kognitive Fähigkeit (z.B. Konzentrationsfähigkeit, räumliche Orientierung) beeinträchtigt ist und komplexe Handlungen wie Einkaufen oder Auto fahren nicht oder nur noch eingeschränkt möglich sind. Demenzen gehen oft mit Änderungen im Gefühlsleben oder Sozialverhalten einher, Patienten können aggressiv oder apathisch sein. Nach Angaben der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. sind etwa 1,6 Millionen (2016) Menschen in Deutschland an einer Demenz erkrankt.

So hoch ist der prozentuale Anteil von Patienten mit Demenzerkrankungen pro Klinik

Beispiel: 13,8 Prozent der im Klinikum Bad Salzungen psychiatrisch behandelten Patienten (voll- und teilstationär) litten unter Demenzerkrankungen.

So lang ist die Verweildauer von Patienten mit Demenzerkrankungen pro Klinik