Psychiatrie/Psychotherapie

Depression und bipolare Erkrankungen

Die Depression, die mit deprimierter Stimmung, Antriebsverlust, Interessenlosigkeit und erhöhter Ermüdbarkeit einhergeht, ist die häufigste psychische Erkrankung. Experten schätzen, dass bis zu 30 % aller Menschen im Verlauf ihres Lebens an einer Depression erkranken. Tritt sie im Zusammenhang mit besonderen Belastungen auf, spricht man auch von einer Burn-out-Erkrankung. Häufig gehen Depressionen mit körperlichen Beschwerden einher.

Bipolare Erkrankungen sind durch einen Wechsel von tiefer Traurigkeit (Depression) und größter Euphorie (Manie) gekennzeichnet. Oft wird in diesem Zusammenhang von „himmelhoch jauchzend – zu Tode betrübt“ gesprochen. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 % treten bipolare Erkrankungen deutlich seltener auf.

Die größte Gefahr von Depressionen und bipolaren Erkrankungen ist, dass sie nicht oder zu spät erkannt werden, den Menschen nicht geholfen wird und sie Suizid (Selbsttötung) begehen. Die psychiatrischen Krankenhäuser nehmen neben vielen anderen Institutionen wie dem „Bündnis gegen Depression“ eine wichtige Rolle in der Suizid-Prophylaxe ein.

So hoch ist der prozentuale Anteil von Patienten mit Depression und/oder bipolarer Erkrankung pro Klinik

Beispiel: 21,1 Prozent der im Klinikum Bad Salzungen psychiatrisch behandelten Patienten (voll- und teilstationär) litten unter Depression und/oder bipolarer Erkrankung.

So lang ist die Verweildauer der Patienten mit Depression und/oder bipolarer Erkrankung pro Klinik