Psychiatrie/Psychotherapie

Persönlichkeitsstörungen

Patienten mit einer Persönlichkeitsstörung haben Charaktereigenschaften und Verhaltensweisen, die inhaltlich sowie in ihrer Intensität und Dauer deutlich von der Norm abweichen. Sie leiden – oft ebenso wie ihre Umwelt – zum Beispiel unter besonderem Ehrgeiz und Gewissenhaftigkeit, unter Sprunghaftigkeit und großer Risikobereitschaft oder unter ausgeprägter Selbstkritik und Zurückhaltung. Zu den bekanntesten Persönlichkeitsstörungen gehört die Borderline-Persönlichkeitsstörung („selbstverletzendes Verhalten“), die insbesondere unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen verbreitet ist. Persönlichkeitsstörungen sind vielfältig und sehr häufig: Experten schätzen, dass etwa 10 Prozent aller Menschen den Kriterien einer Persönlichkeitsstörung entsprechen.

Die folgenden Schaubilder zeigen pro Krankenhaus die Anteile der Patienten mit Persönlichkeitsstörungen sowie die durchschnittliche Verweildauer – unterteilt in vollstationär und teilstationär behandelte Patienten

Vollstationär: So hoch ist der prozentuale Anteil von Patienten mit Persönlichkeitsstörungen pro Klinik

Beispiel: 1,0 Prozent der im Katholischen Krankenhaus Erfurt vollstationär psychiatrisch behandelten Patienten litten unter Persönlichkeitsstörungen.

Vollstationär: So lang ist die durchschnittliche Verweildauer von Patienten mit Persönlichkeitsstörungen pro Klinik

Teilstationär: So hoch ist der prozentuale Anteil von Patienten mit Persönlichkeitsstörungen pro Klinik

Beispiel: 3,4 Prozent der im Katholischen Krankenhaus Erfurt teilstationär psychiatrisch behandelten Patienten litten unter Persönlichkeitsstörungen.

Teilstationär: So lang ist die durchschnittliche Verweildauer von Patienten mit Persönlichkeitsstörungen pro Klinik