Psychiatrie/Psychotherapie

Suchterkrankungen

Alkohol, Tabak, bestimmte Medikamente (v.a. Schlaf- und Beruhigungsmittel) und Drogen wie Cannabis, Kokain, Crystal Meth oder Heroin besitzen ein großes Suchtpotential – nach ein- oder mehrmaligem Konsum droht eine körperliche und/oder psychische Abhängigkeit. Diese macht sich z.B. in einem starken Verlangen, in körperlichen Entzugserscheinungen oder anhaltendem Konsum trotz gesundheitlicher oder sozialer Folgeschäden bemerkbar. Nach Angaben der Drogenbeauftragten der Bundesregierung gibt es in Deutschland derzeit über 20 Millionen Raucher, bis zu 2,5 Millionen Alkohol-, knapp 2 Millionen Medikamenten-, 600.000 Cannabis- und 200.000 Heroinabhängige. Dazu kommt eine große Zahl Menschen mit „nicht-stoffgebundenen“ Süchten, wie etwa Glücksspiel-, Medien- oder Kaufsucht.

Die folgenden Schaubilder zeigen pro Krankenhaus die Anteile der Patienten mit Suchterkrankungen sowie die durchschnittliche Verweildauer – unterteilt in vollstationär und teilstationär behandelte Patienten

Vollstationär: So hoch ist der prozentuale Anteil von Patienten mit Suchterkrankungen pro Klinik

Beispiel: 40,5 Prozent der im Katholischen Krankenhaus Erfurt vollstationär psychiatrisch behandelten Patienten litten unter Suchterkrankungen.

Vollstationär: So lang ist die durchschnittliche Verweildauer von Patienten mit Suchterkrankungen pro Klinik

Teilstationär: So hoch ist der prozentuale Anteil von Patienten mit Suchterkrankungen pro Klinik

Beispiel: 9,8 Prozent der im Katholischen Krankenhaus Erfurt teilstationär psychiatrisch behandelten Patienten litten unter Suchterkrankungen.

Teilstationär: So lang ist die durchschnittliche Verweildauer von Patienten mit Suchterkrankungen pro Klinik