Frühgeborene und kranke Neugeborene

Qualitätsmerkmal: Vermeidung schwerer Geburtsschäden

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn es bei sehr kleinen Frühgeborenen möglichst selten zu schweren Geburtsschäden kommt.

Perinatalzentren sind personell und technisch so ausgestattet, dass selbst viel zu früh geborene Babys gute Chancen haben, gesund das Licht der Welt zu erblicken. Geburtsmediziner, Neonatologen, Hebammen und Kinderkrankenschwestern sind darauf spezialisiert, typische Geburtsrisiken bei Frühgeburten zu minimieren und Frühchen während der Geburt und danach bestmöglich zu behandeln und zu betreuen. Bei diesem Qualitätsmerkmal wird gemessen, wie gut es den Kliniken gelingt, bestimmte Geburtsschäden zu vermeiden. Dazu gehören insbesondere Schädigungen des Gehirns, der Lunge, des Darms und der Netzhaut des Auges, die auftreten können, wenn Frühgeborene noch nicht ausgereift sind.

Erwartete Rate – tatsächliche Rate: Bei diesem Qualitätsmerkmal wird für jedes Krankenhaus gesondert berechnet, wie viele schwere Geburtsschäden prozentual zu erwarten sind. Diese erwartete Rate wird dann mit der in dem betreffenden Krankenhaus tatsächlich eingetretenen Rate ins Verhältnis gesetzt. Ist die tatsächliche Rate gleich hoch wie die erwartete oder sogar geringer, zeugt das von guter Behandlungsqualität. Doch auch wenn die tatsächliche Rate höher ist, kann die Qualität des Krankenhauses uneingeschränkt gut sein. Ausführliche Informationen finden Sie unter dem Schaubild.

Vergleich: Erwartete und tatsächliche Rate an schweren Geburtsschäden bei sehr kleinen Frühgeborenen

Erwartete Rate Tatsächliche Rate