Bypassoperationen

Qualitätsmerkmal: Brustwandarterie als Bypass

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn so oft wie möglich die Brustwandarterie als Bypass verwendet wird.

Die Wahl der richtigen Vene oder Arterie, die als Bypass genutzt werden soll, ist für den weiteren Krankheitsverlauf von großer Bedeutung. Früher wurden in aller Regel Beinvenen aus Unter- oder Oberschenkel verwendet. Wissenschaftliche Studien ergaben aber, dass zehn Jahre nach der Operation nur noch rund 40 Prozent dieser Bypässe durchlässig waren, also den Herzmuskel mit Nährstoffen versorgten. Inzwischen weiß man, dass die innere Brustwand-Arterie wesentlich besser als Umgehung geeignet ist: In über 80 Prozent der Fälle ist sie auch noch zehn Jahre nach dem Eingriff voll funktionstüchtig. Sie verbessert die Durchblutung entscheidend, es treten seltener neue Herzinfarkte auf, und weniger Patienten müssen später erneut am Herzen operiert werden.

So häufig wird die Brustwand-Arterie als Bypass genutzt

 
Uniklinikum Jena
Zentralklinik Bad Berka
 
Bund gesamt
 
  • 2012
     96,5 %
     92,9 %
     
     94,1 %
    2012
  • 2013
     94,4 %
     92,3 %
     
     94,2 %
    2013
  • 2014
     98,1 %
     93,6 %
     
     94,4 %
    2014
  • 2015
     97,9 %
     95,8 %
     
     94,8 %
    2015
  • 2016
     95,0 %
     93,7 %
     
     94,9 %
    2016