Schlaganfall

Diagnostik der Hirngefäße innerhalb von 48 Stunden

Gute Versorgungsqualität liegt vor, wenn innerhalb von 48 Stunden nach Ankunft in der Klinik eine erweitere Hirngefäß-Diagnostik vorgenommen wird.

Im Anschluss an die Notfallbehandlung eines Schlaganfalls aufgrund eines Gefäßverschlusses sollten die Blutgefäße im Gehirn genau untersucht werden. Mit speziellen Ultraschallgeräten oder anderen Verfahren können die Ärzte Gefäßverengungen aufspüren und lokalisieren. Diese Diagnose bildet die Grundlage für die weitere Behandlung. Auch Patienten, die mit vorübergehenden Ausfallerscheinungen ins Krankenhaus kommen (transitorische ischämische Attacke/TIA), sollen so untersucht werden, damit ein bevorstehender schwerer Schlaganfall verhindert werden kann. Die erweiterte Hirngefäß-Diagnostik soll möglichst innerhalb von 48 Stunden nach Ankunft in der Klinik vorgenommen werden.

So häufig wird innerhalb von 48 Stunden nach der Einlieferung in die Klinik eine erweitere Hirngefäß-Diagnostik vorgenommen