Gynäkologische Operationen

Qualitätsmerkmal: Organerhaltung bei Eierstockoperation

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn eine Operation an den Eierstöcken möglichst häufig organerhaltend durchgeführt wird.

Wird eine Zyste operativ entfernt, hängt es auch von deren Größe und Lage ab, ob die Eierstöcke bei dem Eingriff entfernt werden müssen. Auch die Frage, wie hoch das Risiko ist, dass sich an der gleichen Stelle später eventuell erneut ein gutartiger Tumor bildet, spielt bei dem Ausmaß der Operation eine bedeutende Rolle. Entscheidend ist darüber hinaus, ob die Patientin noch einen Kinderwunsch hat. Zysten an den Ovarien entwickeln sich meist im gebärfähigen Alter. Werden die Eierstöcke entfernt, ist eine Schwangerschaft nicht mehr möglich. Untersuchungen haben ergeben, dass eine Schwangerschaft mit nur einem Eierstock genauso gut möglich ist; allerdings kann die reproduktive Phase insgesamt verkürzt sein. Experten empfehlen deshalb, bei einer Zystenoperation die Eierstöcke möglichst selten zu entfernen.

So häufig können die Eierstöcke bei einer Zystenoperation bleiben:

 
Klinikum Weimar
Uniklinikum Jena
Kreiskrankenhaus Schleiz
Kath. Krankenhaus Erfurt
DRK-Krhs. Sondershausen
SRH Wald-Klinikum Gera
SRH Krhs. Walt.-Friedrichroda
Elisabeth Kl. Schmalkalden
Kreiskrankenhaus Greiz
Klinikum Altenburger Land
St. Georg Klinikum Eisenach
Thüringen-Kl., Stdort. Saalfeld
DRK-Krhs. Sömmerda
Klinikum Bad Salzungen
 
Thüringen gesamt
Bund gesamt
 
  • 2012
    Keine Daten
     89,4 %
     90,0 %
     88,4 %
     61,5 %
     72,7 %
    Keine Daten
     92,3 %
     84,6 %
     88,2 %
     71,4 %
    Keine Daten
     100 %
    Keine Daten
     
     87,0 %
     87,7 %
    2012
  • 2013
    Keine Daten
     93,1 %
     84,6 %
     92,7 %
     83,3 %
     86,4 %
     90,9 %
     81,0 %
     100 %
     95,2 %
     90,0 %
    Keine Daten
     75,0 %
     96,7 %
     
     89,2 %
     91,0 %
    2013
  • 2014
    Keine Daten
     90,1 %
     84,6 %
     90,2 %
     90,9 %
     95,8 %
     84,4 %
     88,9 %
     84,6 %
     94,1 %
     92,1 %
     86,5 %
     55,6 %
     96,2 %
     
     89,0 %
     91,1 %
    2014
  • 2015
     94,1 %
     93,5 %
     96,3 %
     97,1 %
     100 %
     86,8 %
     80,0 %
     94,3 %
     86,7 %
     95,0 %
     94,1 %
     88,2 %
     71,4 %
     77,3 %
     
     90,9 %
     91,3 %
    2015
  • 2016
     99,0 %
     94,2 %
     92,6 %
     90,7 %
     90,0 %
     88,6 %
     88,2 %
     86,2 %
     85,7 %
     85,7 %
     85,0 %
     84,2 %
     77,8 %
     76,5 %
     
     87,4 %
     91,0 %
    2016