Hüftgelenkersatz
Qualitätsmerkmal: Sterblichkeit
Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn es im Zusammenhang mit einer Hüftgelenk-Operation möglichst selten zu Todesfällen kommt.
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Seltene Komplikationen, beispielsweise infolge der Narkose oder wegen Kreislaufversagen, können in Einzelfällen zum Tode führen. Dieses Qualitätsmerkmal berücksichtigt Patienten, die u.a. aufgrund ihres allgemeinen Gesundheitszustandes eigentlich eine geringe Sterbewahrscheinlichkeit haben. Das Qualitätsmerkmal schließt sowohl erstmalige Hüftgelenks-Implantationen ein als auch Wechsel-Operationen, bei denen eine alte, verschlissene Prothese gegen ein neues Modell ausgetauscht wird. Wechsel-Operationen werden oft 15 bis 20 Jahre nach der Erst-Implantation notwendig. Die Patienten haben dann schon aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters ein höheres Risiko, auch wenn sie ansonsten recht gesund sind.
Erwartete Rate – tatsächliche Rate: Bei diesem Qualitätsmerkmal wird für jedes Krankenhaus gesondert die Wahrscheinlichkeit berechnet, dass Patienten während oder direkt nach der Operation versterben. Die erwartete Sterblichkeitsrate wird dann mit der in dem betreffenden Krankenhaus tatsächlich eingetretenen Rate ins Verhältnis gesetzt. Ist die tatsächliche Sterberate gleich hoch wie die erwartete oder sogar geringer, zeugt das von guter Behandlungsqualität. Doch auch wenn sie höher ausfällt, kann die Qualität des Krankenhauses uneingeschränkt gut sein. Ausführliche Informationen finden Sie unter dem Schaubild.
Vergleich: Erwartete und tatsächliche Sterberate von Patienten mit geringem Sterblichkeitsrisiko während oder kurz nach einer Hüftgelenks-Operation

















