Hilfe bei psychischen Krisen und Selbsttötungs-Gedanken


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Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychosomatik und -psychotherapie

Die Thüringer Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychosomatik und -psychotherapie versorgen junge Patienten zwischen ca. 4 und 18 Jahren mit unterschiedlichen psychischen Erkrankungen und Störungen. Über den gesamten Freistaat verteilt unterhalten sie zahlreiche Psychiatrische Institutsambulanzen (rot), Tageskliniken (gelb) und vollstationäre Kliniken (blau), die ein breites Behandlungsspektrum bieten oder z.T. auch auf bestimmte Erkrankungs- und Störungsbilder spezialisiert sind. Weitere Erläuterungen zur Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychosomatik und -psychotherapie finden Sie hier.

Standorte der Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychosomatik und -psychotherapie


rot = ambulante Einrichtungen
gelb = Tageskliniken
blau = vollstationäre Einrichtungen

Hauptstandort

Helios Fachkliniken Hildburghausen Asklepios Fachklinikum Stadtroda Ökumenisches Hainich Klinikum gGmbH Helios Klinikum Erfurt Universitätsklinikum Jena Ev. Lukas-Stiftung Altenburg, Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

Nebenstandort

Asklepios Fachklinikum Stadtroda Ökumenisches Hainich Klinikum gGmbH Helios Fachkliniken Hildburghausen Ökumenisches Hainich Klinikum gGmbH Ökumenisches Hainich Klinikum gGmbH
Suchterkrankungen, z.B. Alkohol- und Drogensucht
Fast alle Jugendlichen machen zwischen 12 und 17 Jahren erste Erfahrungen mit Alkohol; er ist in der Altersgruppe das erste und populärste Rauschmittel. Auch wenn insgesamt weniger Jugendliche als früher Alkohol trinken, hat das so genannte „Koma-Saufen“ mit Alkoholvergiftungen und Krankenhauseinlieferungen zugenommen. In Deutschland kann man bei rund 10 Prozent der 16–17-Jährigen von Alkoholmissbrauch sprechen, bei 4 Prozent von Abhängigkeit. Unter den illegalen Drogen ist Cannabis am verbreitetsten, über 10 Prozent der 12–17-Jährigen und fast die Hälfte der 18–25-Jährigen haben Erfahrungen damit. Andere illegale Drogen wie Ecstasy, Kokain, Crack, Crystal Meth, Heroin, Schnüffelstoffe oder psychoaktive Pflanzen spielen eine weitaus geringere Rolle, sind aber wegen ihres teils hohen Suchtpotenzials gefährlich. Zunehmende Bedeutung gewinnen Computerspiele und soziale Netzwerke; rund 250.000 User zwischen 14 und 24 Jahren gelten als internetabhängig, die Anzahl an problematischen Nutzern ist noch weitaus höher.

Zahl der vollstationären Betten in den Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie

Krankenhausname Betten
Asklepios Fachklinikum Stadtroda 74
Helios Fachkliniken Hildburghausen 26
Helios Klinikum Erfurt 30
Ökumenisches Hainich Klinikum gGmbH 92
Universitätsklinikum Jena 30

Vollstationäre Behandlung bedeutet, dass Patienten über einen längeren Behandlungszeitraum durchgehend in der Klinik bleiben und dort auch übernachten.

Zahl der teilstationären Behandlungsplätze in den Tageskliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie

Name der Tagesklinik Plätze
Tagesklinik Bad Salzungen
Ökumenisches Hainich Klinikum
12
Tagesklinik Eisenach
Ökumenisches Hainich Klinikum
14
Tagesklinik Gera
Asklepios Fachkl. Stadtroda
19
Tagesklinik Gotha
Ökumenisches Hainich Klinikum
6
Tagesklinik Hildburghausen
Helios Fachkliniken Hildburghausen
11
Tagesklinik Kinder- u Jugendpsychiatrie Erfurt
Helios Klinikum Erfurt
10
Tagesklinik Kinder- und Jugendpsychiatrie Altenburg
Evangelische Lukas-Stiftung Altenburg
12
Tagesklinik Mühlausen
Ökumenisches Hainich Klinikum
3
Tagesklinik Steigerriesen
Uniklinikum Jena
12
Tagesklinik Zauberzwerge
Uniklinikum Jena
8

Teilstationäre Behandlung bedeutet, dass die Patienten tagsüber zur Therapie in die Tagesklinik kommen und abends wieder nach Hause gebracht werden. Auch die Wochenenden verbringen sie zu Hause.