Gynäkologische Operationen

Qualitätsmerkmal: Organverletzung bei laparoskopischer Operation

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn möglichst wenige Patientinnen bei einer laparoskopischen Operation (Bauchspiegelung) eine Organverletzung erleiden.

Eine Bauchspiegelung, mit der Unterleibserkrankungen diagnostiziert oder auch behandelt werden können, wird laparoskopische Operation genannt. Dabei handelt es sich um einen vergleichsweise schonenden Eingriff, bei dem die benötigten Geräte über winzige Hautschnitte ins Körperinnere geführt werden und der inzwischen sogar durch den Nabel durchgeführt werden kann. Im Rahmen einer solchen Operation besteht das Risiko von Verletzungen an Nachbarorganen wie Blase oder Harnleiter, die weitere Behandlungsschritte erforderlich machen. Studien haben ergeben, dass Komplikationen bei „erfahreneren“ Operateuren seltener vorkommen. Wie viele Operationen jedoch notwendig sind, um als „erfahren“ zu gelten, ist noch unklar. In Kliniken, in denen das Zusammenspiel aller an der Operation Beteiligten gut abgestimmt ist, werden weniger solcher Komplikationen registriert.

So selten kommt es bei einer Bauchspiegelung zu Organverletzungen

 
DRK-Krhs. Sömmerda
DRK-Krhs. Sondershausen
Elisabeth Kl. Schmalkalden
Ilm-Kreis-Kl., Standort Arnstadt
Kath. Krankenhaus Erfurt
Klinikum Altenburger Land
Klinikum Bad Salzungen
Kreiskrankenhaus Greiz
Kreiskrankenhaus Schleiz
SRH Zentralklinikum Suhl
St. Georg Klinikum Eisenach
Uniklinikum Jena
SRH Wald-Klinikum Gera
Thüringen-Kl., Stdort. Saalfeld
Klinikum Weimar
SRH Krhs. Walt.-Friedrichroda
 
Thüringen gesamt
Bund gesamt
 
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    2017
Erwartete Rate Tatsächliche Rate