Bypassoperationen

Qualitätsmerkmal: Sterblichkeit

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn möglichst wenige Patienten an den Folgen einer Bypassoperation sterben.

Bypassoperationen gehören zum Standard einer herzchirurgischen Klinik und verlaufen in aller Regel sehr sicher und komplikationsarm. Dennoch handelt es sich um einen schweren Eingriff, an dessen Folgen der Patient – insbesondere dann, wenn er unter weiteren belastenden Erkrankungen wie Herzschwäche, Diabetes oder Nierenfunktionsstörungen leidet oder wenn ein Notfall zur Operation führte – versterben kann.

Die folgenden zwei Schaubilder zeigen, wie selten Patienten in Thüringens Krankenhäusern nach einer Bypassoperation sterben. Beim ersten Schaubild wird für jedes Krankenhaus gesondert berechnet, bei wie viel Prozent aller Patienten der Todesfall zu erwarten ist. Diese erwartete Rate wird dann mit der in dem betreffenden Krankenhaus tatsächlich eingetretenen Rate verglichen. Ist die tatsächliche Rate gleich hoch wie die erwartete oder sogar geringer, zeugt das von guter Behandlungsqualität. Doch auch wenn die tatsächliche Rate höher ist, kann die Qualität des Krankenhauses uneingeschränkt gut sein. Ausführliche Informationen finden Sie unter dem Schaubild.

Vergleich: Erwartete und tatsächliche Rate an Todesfällen im Krankenhaus nach einer Bypass-Operation

 
Uniklinikum Jena
Zentralklinik Bad Berka
 
Bund gesamt
 
  • 2012
     5,50 %
     2,91 %
     
     3,10 %
    2012
  • 2013
     3,50 %
     4,70 %
     
     3,00 %
    2013
  • 2014
     2,88 %
     2,28 %
     
     2,82 %
    2014
  • 2015
     2,91 %
     2,18 %
     
     2,90 %
    2015
  • 2016
     2,90 %
     3,66 %
     
     3,05 %
    2016
Erwartete Rate Tatsächliche Rate

So selten versterben Patienten nach einer dringlichen Herzoperation während des Krankenhausaufenthalts

 
Zentralklinik Bad Berka
Uniklinikum Jena
 
Bund gesamt
 
  • 2012
     1,9 %
     3,7 %
     
     2,0 %
    2012
  • 2013
     2,6 %
     3,1 %
     
     1,9 %
    2013
  • 2014
     0,3 %
     2,1 %
     
     1,7 %
    2014
  • 2015
     1,1 %
     2,4 %
     
     1,9 %
    2015
  • 2016
     1,8 %
     2,2 %
     
     1,9 %
    2016