Defibrillator-Einsatz

Qualitätsmerkmal: Komplikationen während oder nach der Operation

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn möglichst wenige Komplikationen während oder nach der Operation auftreten.

Das Einsetzen eines Defibrillators ist ein sehr sicheres Verfahren, bei dem nur selten Komplikationen auftreten. So kann es in seltenen Fällen während des Eingriffs u.a. zu Ansammlungen von Luft oder Blut in der Brusthöhle, zu Flüssigkeitsansammlungen im Herzbeutel oder zu Verletzungen von Blutgefäßen in der Tasche, wo der Defibrillator eingesetzt wird (in der Regel unterhalb des Schlüsselbeins), kommen. Nach der Operation können Komplikationen wie Wundinfektionen, Verschiebungen der Sonden oder Fehlfunktionen des Defibrillators auftreten.

Die folgenden zwei Schaubilder zeigen, wie häufig die Entscheidung zum Einsatz eines Defibrillators gemäß den Leitlinien getroffen wird.

So selten kommt es zu Komplikationen

So selten kommt es zu Verschiebungen von Sonden oder Fehlfunktionen eines Defibrillators