Hüftgelenkersatz

Qualitätsmerkmal: Richtige Entscheidung zur Operation

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn nur Patienten mit eindeutig festgestellten schweren Hüftproblemen ein künstliches Hüftgelenk erhalten.

Nicht alle Patienten mit Hüftbeschwerden brauchen ein künstliches Hüftgelenk. Bei Patienten mit Arthrose (Gelenkverschleiß) sollte nur dann eine solche Operation durchgeführt werden, wenn die von Experten festgelegten medizinischen Voraussetzungen dafür eindeutig erfüllt werden. Dies ist der Fall, wenn u.a. folgende Merkmale zutreffen:

  • Schmerzen im Bereich der Hüfte – auch in Ruhe
  • Weniger als 20 Minuten Schmerzfreiheit beim Gehen
  • Schmerzen seit mehr als sechs Monaten
  • Regelmäßige Einnahme von Schmerzmedikamenten
  • Eingeschränkte Beweglichkeit
  • Sichtbare Verschleißerscheinungen auf dem Röntgenbild

Ein weiterer Grund für den Einsatz eines neuen Hüftgelenks kann sein, dass sich eine bereits früher eingesetzte Hüft-Endoprothese gelockert hat, instabil wird oder sich die Kontaktstelle zwischen Knochen und Prothese entzündet hat.

Nicht berücksichtigt bei diesem Qualitätsmerkmal sind Patienten, die ein künstliches Hüftgelenk infolge eines Oberschenkelhalsbruchs erhalten.

Die folgenden zwei Schaubilder zeigen, bei wie vielen Patienten, die ein künstliches Hüftgelenk erhalten, die Entscheidung medizinisch ausreichend begründet ist.

So häufig ist die Entscheidung für das erstmalige Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks medizinisch ausreichend begründet:

 
Zentralklinik Bad Berka
SRH Krhs. Walt.-Friedrichroda
Ilm-Kreis-Kl., Standort Arnstadt
DRK-Krhs. Sömmerda
Kreiskrankenhaus Greiz
Kreiskrankenhaus Schleiz
Marienstift Arnstadt
SRH Wald-Klinikum Gera
Thüringen-Kl., Stdort. Saalfeld
Kath. Krankenhaus Erfurt
Klinikum Altenburger Land
Thüringen-Kl., Stdort. Rudolst.
Uniklinikum Jena
St. Georg Klinikum Eisenach
Klinikum Bad Salzungen
Klinikum Weimar
DRK-Krhs. Sondershausen
Thüringen-Kl., Stdort. Pößneck
SRH Zentralklinikum Suhl
Waldkliniken Eisenberg
Elisabeth Kl. Schmalkalden
 
Thüringen gesamt
Bund gesamt
 
  • 2015
     98,6 %
     100 %
    Keine Daten
     100 %
     96,7 %
     70,0 %
     100 %
     98,5 %
     84,4 %
     94,6 %
     95,7 %
     91,2 %
     92,9 %
     100 %
     98,2 %
     97,6 %
     97,9 %
     87,2 %
     92,2 %
     91,7 %
     65,5 %
     
     93,1 %
     94,8 %
    2015
  • 2016
     100 %
     100 %
     100 %
     100 %
     100 %
     100 %
     99,4 %
     99,2 %
     99,0 %
     98,6 %
     98,5 %
     97,9 %
     97,5 %
     97,5 %
     97,1 %
     96,1 %
     96,1 %
     96,0 %
     95,3 %
     86,7 %
     33,3 %
     
     95,1 %
     96,5 %
    2016

So häufig ist die Entscheidung für den Ersatz eines bereits früher eingesetzten künstlichen Hüftgelenks medizinisch ausreichend begründet:

 
Klinikum Weimar
SRH Zentralklinikum Suhl
Uniklinikum Jena
Kath. Krankenhaus Erfurt
St. Georg Klinikum Eisenach
Kreiskrankenhaus Greiz
Thüringen-Kl., Stdort. Rudolst.
SRH Krhs. Walt.-Friedrichroda
DRK-Krhs. Sömmerda
Zentralklinik Bad Berka
Thüringen-Kl., Stdort. Saalfeld
SRH Wald-Klinikum Gera
Klinikum Bad Salzungen
Klinikum Altenburger Land
Marienstift Arnstadt
Waldkliniken Eisenberg
Elisabeth Kl. Schmalkalden
Thüringen-Kl., Stdort. Pößneck
DRK-Krhs. Sondershausen
 
Thüringen gesamt
Bund gesamt
 
  • 2015
     92,1 %
     97,1 %
     100 %
     90,9 %
     100 %
     100 %
     66,7 %
    Keine Daten
     0 %
     91,7 %
     75,7 %
     97,0 %
     80,0 %
     100 %
     97,6 %
     82,1 %
     50,0 %
     0 %
     50,0 %
     
     87,0 %
     89,3 %
    2015
  • 2016
     100 %
     100 %
     100 %
     100 %
     100 %
     100 %
     100 %
     100 %
     100 %
     95,0 %
     95,0 %
     92,7 %
     92,3 %
     90,0 %
     88,9 %
     88,7 %
     85,7 %
     75,0 %
     42,9 %
     
     93,4 %
     93,0 %
    2016