Hüftgelenkersatz

Qualitätsmerkmal: Schnelle Operation nach Oberschenkelhalsbruch

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn Patienten, die nach einem Oberschenkelhalsbruch mit einer Hüft-Endoprothese versorgt werden müssen, schnell operiert werden.

Wer einen Oberschenkelhalsbruch erleidet, sollte schnellstmöglich operiert werden. Andernfalls steigt bei den meist älteren Patienten das Risiko für Komplikationen wie Blutgerinnsel oder Wundliegen. Wenn der gebrochene Knochen mit Schrauben, Platten und Drähten fixiert wird, sollte die Operation möglichst innerhalb von 24 Stunden nach Aufnahme in die Klinik stattfinden (siehe Behandlungsgebiet Oberschenkelhalsbruch). Ist der Bruch kompliziert und auf diese Weise nicht mehr zu reparieren, ist eine Hüft-Endoprothese die bessere Lösung. Diese sollte gemäß Empfehlung der medizinischen Fachgesellschaften spätestens 48 Stunden nach der Einlieferung eingesetzt werden.

So selten wird Patienten später als innerhalb von 48 Stunden nach Aufnahme ins Krankenhaus ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt:

 
Ilm-Kreis-Kl., Standort Arnstadt
St. Georg Klinikum Eisenach
Kath. Krankenhaus Erfurt
Klinikum Altenburger Land
Klinikum Weimar
Ilm-Kreis-Kl., Standort Ilmenau
SRH Krhs. Walt.-Friedrichroda
Waldkliniken Eisenberg
DRK-Krhs. Bad Frankenhausen
Thüringen-Kl., Stdort. Pößneck
DRK-Krhs. Sondershausen
Zentralklinik Bad Berka
Klinikum Bad Salzungen
Kreiskrankenhaus Greiz
DRK-Krhs. Sömmerda
Kreiskrankenhaus Schleiz
Thüringen-Kl., Stdort. Rudolst.
Thüringen-Kl., Stdort. Saalfeld
Uniklinikum Jena
SRH Wald-Klinikum Gera
Marienstift Arnstadt
Elisabeth Kl. Schmalkalden
 
Thüringen gesamt
Bund gesamt
 
  • 2015
    Keine Daten
     8,7 %
     10,5 %
     40,5 %
    Keine Daten
    Keine Daten
     23,1 %
     14,8 %
     22,2 %
     40,0 %
     26,4 %
     27,3 %
     11,8 %
     45,7 %
     53,9 %
     26,3 %
     18,4 %
     23,4 %
     27,7 %
     40,8 %
     14,3 %
     28,0 %
     
     22,9 %
     19,2 %
    2015
  • 2016
     6,3 %
     15,8 %
     13,0 %
     11,9 %
     12,7 %
    Keine Daten
     20,8 %
     14,3 %
     20,0 %
     10,0 %
     19,6 %
     40,9 %
     21,6 %
     42,3 %
     22,2 %
     38,7 %
     15,1 %
     17,1 %
     21,2 %
     36,5 %
     12,5 %
     55,8 %
     
     22,8 %
     17,5 %
    2016
  • 2017
     0 %
     5,9 %
     5,9 %
     7,4 %
     10,0 %
     11,1 %
     13,6 %
     15,4 %
     15,4 %
     16,7 %
     17,3 %
     18,8 %
     20,4 %
     21,2 %
     21,4 %
     21,7 %
     25,0 %
     29,6 %
     35,9 %
     37,8 %
     50,0 %
     74,3 %
     
     21,4 %
     15,6 %
    2017