Schlaganfall

Erfassung von Schluckstörungen

Gute Versorgungsqualität liegt vor, wenn bei möglichst vielen Schlaganfall-Patienten der Schluckreflex getestet wird.

Schluckstörungen (Dysphagie) sind die unmittelbare Folge eines Schlaganfalls, wenn Hirnbereiche zerstört worden sind, die die Aktivität der Kau- und Rachenmuskulatur steuern. Eine Dysphagie nach Schlaganfall kommt relativ häufig vor und birgt, neben einer erschwerten Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme, die Gefahr, dass sich der Patient verschluckt und Nahrung, Flüssigkeit oder auch Speichel in die Lunge einatmet. Daraus kann sich eine Lungenentzündung (Aspirations-Pneumonie) entwickeln, die zum Tode führen kann. Daher ist es wichtig, in der Frühphase nach dem Schlaganfall den Schluckreflex der Patienten zu testen und gegebenenfalls sofort mit logopädischen Rehabilitations-Maßnahmen das Schlucken wieder zu trainieren.

So häufig werden Schluckstörungen erfasst